In den vergangen Jahren haben in der Welt und auch bei uns
kulturelle und religiöse Spannungen zugenommen. Die Tatsache,
dass terroristische Akte religiös gerechtfertigt werden, bringt
die jeweilige Religion in Misskredit. Statt als Friedensmacht
werden Religionen oft missverständlich als Quelle von
Konflikten gesehen.
Gleichzeitig erleben wir täglich, dass die Religionen eine große
menschenfreundliche Kraft besitzen. Sie können entscheidend
helfen, Frieden zu schaffen, dem Leben Sinn zu verleihen und
die Menschenwürde zu bewahren. Diese Überzeugung wollen wir
allen vermitteln, die an unserem Projekt teilnehmen.
Ihr habt bei uns die Möglichkeit eure eigene Religion
darzustellen und andere Lebensweisen besser kennen zu lernen.
Erarbeitet in kreativen Workshops Themen, die euch wichtig sind
und beschäftigen. Liebe, Freundschaft, Hoffnung, nicht nur du
glaubst daran---
Auch nicht-religiöse Jugendliche sind herzlich willkommen.
Wir bitten um etwas Geduld.
Wir bitten um etwas Geduld.
Viele verschiedene Religonen, viele verschiedene Weltanschauungen 
Ihr habt bei uns die Möglichkeit Eure eigene Religion darzustellen und andere Lebensweisen besser kennen zu lernen.
Erarbeitet in kreativen Workshops Themen, die Euch wichtig sind und beschäftigen.
Liebe, Freundschaft, Hoffnung - Nicht nur Du glaubst daran...
In der Neuen Vahr
Mit Euch und Irina einen Ort der Begegnung für verschiedene Religionen schaffen.
In Tenever
Durch Kreativität und neuen Ideen will Sami mit Euch Religionen von einer neuen Seite erleben!
In Huchting
Gemeinsam schaffen! Diskutiert mit Hüseyin interessante Themen und plant neue Projekte.
In Gröpelingen
Entdeckt mit Bünyamin gemeinsam die Vielfalt der Religionenin Gröpelingen und umzu!
Wir bitten um etwas Geduld.
Wir bitten um etwas Geduld.
Aleviten bekennen sich zu Humanität und Demokratie. Religiöse Gesetze, wie z.B. die Islamische Scharia, lehnen sie ab. Mit der Aussage, der Allmächtige (=Hâk) ist der Schöpfer, Erhalter und Vernichter des Universums und allem, was darin ist, ist die Gemeinsamkeit praktisch erschöpft. Die sichtbare Gestalt Hâk´s ist die Natur und damit auch jeder Mensch. Jeder Mensch ist eine Manifestation Hâk´s. Aleviten glauben an die Wiedergeburt. Cem bedeutet Gemeinschaft, Kreis, Ring und ist eine religiöse und soziale Versammlung. Eine Cem besteht aus verschieden Teilen und deckt wichtige Aspekte des religiösen und sozialen Lebens ab.
„Die Bahá’í-Religion vertritt die Einheit Gottes und Seiner Propheten… Sie steht für das Prinzip des vorurteilslosen Suchens nach Wahrheit, verwirft alle Arten von Aberglauben und Vorurteilen und erklärt, dass es der Zweck der Religion sei, Freundschaft und Eintracht zu fördern. Sie verkündet in wesentlichen Fragen ihre Übereinstimmung mit der Wissenschaft und sieht die Religion als die einzige und höchste Kraft für die Befriedung und den geregelten Fortschritt der menschlichen Gesellschaft an. Sie vertritt uneingeschränkt den Grundsatz gleicher Rechte, Möglichkeiten und Privilegien für Männer und Frauen, besteht auf Erziehung als Pflicht, gleicht die Extreme von Reichtum und Armut aus,… dringt auf die Schaffung einer internationalen Welthilfssprache und umreißt die Einrichtung, welche den Weltfrieden bringen und dauerhaft machen soll.“ Shoghi Effendi
Die Baptisten sind bekennende Christen, wir glauben an den dreieinen Gott (Vater, Sohn, Heiliger Geist) wie er uns im Alten und Neuen Testament der Bibel bezeugt wird. Die Bibel ist Maßstab für unsere Lehre und unser Leben. Wir sind evangelisch, mit den Kirchen der Reformation bekennen wir uns zu Jesus Christus als den Herrn und Retter dieser Welt, der uns durch den Glauben an ihn gerechtfertigt hat. Allein durch die Rechtfertigung in Jesus Christus bekommen wir eine persönliche Beziehung zu Gott. Wir teilen unseren Glauben und unser Leben in einer verbindlichen Gemeinschaft mit anderen an Christus gläubigen Menschen. Die Aufnahme in diese Gemeinschaft der Baptisten wird durch die Taufe vollzogen. Die Taufe geschieht durch untertauchen in Wasser und erfolgt auf das persönliche Glaubensbekenntnis vor der Gemeinde. Die Entscheidung für den Glauben an Jesus Christus ist eine freie Glaubensentscheidung. Die Baptisten sind als Freikirche organisiert, daher ist jede Gemeinde finanziell selbständig.
Raja Yoga trägt dazu bei, Menschen zu innerem Gleichgewicht zu verhelfen. Dies geschieht durch Förderung einer guten Beziehung zu sich selbst, zu anderen und zu Gott, durch Meditation und spirituelles Wissen. Jeder Mensch ist eine Seele, ein geistiges Wesen mit grundsätzlich positiven Werten und kann eine direkte Verbindung mit Gott erfahren. Dabei legt Raja Yoga gleichermaßen Wert auf die Verfeinerung und Reinigung des Geistes, der Gefühle, der Vernunft, der Wahrnehmung, des Handelns und des Charakters. In der Überzeugung, dass spirituelles Wissen, die Ermöglichung einer positiven Beziehung zu mir Selbst und Gott, ein Grundrecht jedes Menschen ist, werden alle Veranstaltungen der Brahma Kumaris als ehrenamtlicher und unentgeltlicher Service angeboten.
Die Buddhisten glauben an die Wiedergeburt und das Gesetz des Karmas (sanskrit "Tat"; das bedeutet, dass jede Tat eine Ursache für nachfolgende Ereignisse darstellt, die wiederum auf den Täter zurück wirken). Jede Tat ob gut oder schlecht, hat Auswirkungen an das nächste Leben. Das Ziel ist das Erwachen (Buddha = der Erwachte) und die Erlösung von dem Kreislauf der Wiedergeburten und das Erreichen des Nirwana (sanskrit "Verwehen"; zum Einen das Verwehren von Gier, Hass und Verblendung als Ursachen schlechter Taten, zum Anderen das Verwehren der bedingten und daher leidvollen Existenz), einem Zustand ohne Wiedergeburt.
Wie Judentum und Islam ist das Christentum eine monotheistische Religion (Verehrung eines Gottes): Der heilige, ewige, mächtige Gott gilt als der personal Eine und Einzige, neben dem es keine weiteren Götter gibt. Er wird als Schöpfer der gesamten Wirklichkeit und als Herr der Geschichte gesehen. Mit Jesus ist das „Reich Gottes“ und damit das Heil Gottes ganz nahe herbei gekommen. Im „Vater Unser“, dem Hauptgebet aller Christen, betet Jesus zu seinem „himmlischen Vater“, von dem er oft in Gleichnissen spricht: Gott ist wie jemand, der einem verlorenen Schaf nachläuft und die übrige Herde allein lässt. Seinen Willen erfüllt man, indem man sich den Armen, Zu-Kurz-Gekommenen und Verachteten zuwendet. Weil Gott alle Menschen liebt, soll der Mensch seinen „Nächsten“ lieben – auch die Feinde.
Islam bedeutet Frieden, Sicherheit und Hingabe. Das Ziel des Islam ist es die Menschen hier auf Erden und im Jenseits zu Glück und innerer Ruhe zu führen. Dabei sind Liebe, Toleranz und Gleichheit wichtige Elemente. Muslime glauben an einen Gott, Allah. Er ist der unsichtbare Schöpfer allen Lebens, er ist allgegenwärtig und allwissend, barmherzig, niemandem ähnlich. Die wichtigsten zwei Quellen des Islam sind der Quran und die Sunna, die Lebensweise des Propheten Mohammed. Zu den wichtigsten Aufgaben eines Muslims zählt das fünfmal täglich zu verrichtende Gebet, das Fasten, das zahlen der sozialen Pflichtabgabe und die Pilgerfahrt nach Mekka. Das Ramadan- und Opferfest sind die größten Feste des Islam.
Die römisch-katholische Kirche ist eine von vielen christlichen Kirchen und hat eine über 2000 jährige Geschichte und führt sich zurück auf Jesus Christus. Seine Jünger, die Apostel begannen mit der Gründung von Gemeinden und Gemeinschaften, die sich im Laufe der Zeit kräftigten und in ihrer Umwelt behaupten konnten, bis sie sogar von Herrschern offiziell anerkannt wurden. Immer wieder gab es Differenzierungsprozesse, die zur Entstehung weiterer christlicher Kirchen führten.
Wir Mormonen glauben, dass wir vor der Geburt als Geistwesen bei Gott gelebt haben. Gott hat uns einen Plan vorgelegt, in dem Jesus Christus und sein Sühnopfer die Hauptrolle spielen. Wir haben uns dafür entschieden, auf die Erde zu kommen, Erfahrungen außerhalb der Gegenwart Gottes zu sammeln, im Glauben geprüft zu werden und einen materiellen Körper zu erhalten. Wir glauben, dass alle Menschen sich nach ihrer Auferstehung wiedersehen werden. Alle Menschen sind Kinder Gottes, der ihren Geist gezeugt hat. Dank dem Sühnopfer Christi werden alle Menschen vom Tod erlöst und können von den Ketten der Sünde und des Irrtum befreit werden. Nach dem Tode, der Auferstehung und des Jüngsten Gerichts gibt es mehr als einen Himmel, oder eine Herrlichkeit, in der die Menschen leben werden. Wenn wir die Gebote Gottes befolgen, können wir für immer in einer Familie leben. Die Familie ist von Gott und er will, dass sie ewig bestehen bleibt.
Die Neuapostolische Kirche glaubt an das lebendige Apostelamt, und dass die Apostel den Heiligen Geist spenden können. Dieses Sakrament der Versiege-lung ist neben der Taufe und dem Abendmahl das dritte Sakrament. Schwerpunkt ist die Verkündigung des Evangeliums und der Glaube an die Wiederkunft Jesu Christi. Die NAK ist in der Stadt Bremen mit 14 Gemeinden vertreten, die in zwei Verwaltungsbezirke geglie-dert sind. Der Kirchenpräsident von Bremen und Umgebung ist Apostel Krause. In Bremen gibt es die Neuapostolische Kirche schon über 100 Jahre. Global wird die Kirche vom Stamm-apostel geleitet, seine Stellung ist mit der von Petrus vor 2000 Jahren vergleichbar. Weltweit gibt es über zehn Millionen Neuapostolische Christen.
Für Adventisten ist Christus Mitte ihres Lebens. Sie erwarten ihn als den bald wiederkommenden Herrn und freuen sich auf die Auferstehung der Toten und ein ewiges Leben auf der "neuen Erde". Am Sabbat (dem siebenten Tag der Woche = Samstag) findet regelmäßig der Gottesdienst statt. Da Jesus der "Herr des Sabbat" ist, sind Adventisten davon überzeugt, daß Christus diesen Tag zwar von den Vorschriften der Pharisäer befreit, aber nicht auf den ersten Tag der Woche (Sonntag) verlegt hat.
SGI Deutschland (SGI-D) Die SGI-D e.V. ist der deutsche Zweig der Soka Gakkai International (SGI), einer buddhistischen Laienorganisation zur Förderung von Frieden, Kultur und Erziehung. Die Mitglieder der SGI praktizieren den Buddhismus des japanischen Mönchs Nichiren Daishonin (1222 bis 1283). Seine wesentliche Aussage ist, dass jeder Mensch die Buddhanatur besitzt und sie durch die buddhistische Ausübung real in seinem alltäglichen Leben erfahren kann. Die SGI, die als internationale Gemeinschaft 1979 offiziell gegründet wurde, ist heute in 187 Ländern vertreten. Die SGI ist als nichtstaatliches Mitglied (NGO) der UNO im Sozial- und Wissenschaftsrat angeschlossen.























Zugehörige Ortsteile:
Altstadt, Bahnhofsvorstadt, Ostertor
Zugehörige Ortsteile:
Industriehäfen, Stadtbremisches Überseehafengebiet Bremerhaven, Neustädter Hafen, Hohentorshafen
Zugehörige Ortsteile:
Alte Neustadt, Hohentor, Neustadt, Südervorstadt, Gartenstadt Süd, Buntentor, Neuenland, Huckelriede
Zugehörige Ortsteile:
Habenhausen, Arsten, Kattenturm, Kattenesch
Zugehörige Ortsteile:
Mittelshuchting, Sodenmatt, Kirchhuchting, Grolland
Zugehörige Ortsteile:
Seehausen
Zugehörige Ortsteile:
Strom
Zugehörige Ortsteile:
Steintor, Fesenfeld, Peterswerder, Hulsberg
Zugehörige Ortsteile:
Neu-Schwachhausen, Bürgerpark, Barkhof, Riensberg, Radio Bremen, Schwachhausen, Gete
Zugehörige Ortsteile:
Gartenstadt Vahr, Neue Vahr Nord, Neue Vahr Südwest, Neue Vahr Südost
Zugehörige Ortsteile:
Ellener Feld, Ellenerbrok-Schevemoor, Tenever, Osterholz, Blockdiek
Zugehörige Ortsteile:
Sebaldsbrück, Hastedt, Hemelingen, Arbergen, Mahndorf
Zugehörige Ortsteile:
Blockland
Zugehörige Ortsteile:
Regensburger Straße, Findorff-Bürgerweide, Weidedamm, In den Hufen
Zugehörige Ortsteile:
Utbremen, Steffensweg, Westend, Walle, Osterfeuerberg, Hohweg, Überseestadt
Zugehörige Ortsteile:
Lindenhof, Gröpelingen, Ohlenhof, In den Wischen, Oslebshausen
Zugehörige Ortsteile:
Burg-Grambke, Werderland, Burgdamm, Lesum, St. Magnus
Zugehörige Ortsteile:
Vegesack, Grohn, Schönebeck, Aumund-Hammersbeck, Fähr-Lobbendorf
Zugehörige Ortsteile:
Blumenthal, Rönnebeck, Lüssum-Bockhorn, Farge, Rekum
2012-05-09
22:12:42
Macht mit bei unserem Videoworkshop im August und meldet euch an für die Stadtteiltreffen!

"Der Stadtplan der >Religionen zeigt die Menschenfreundlichkeit der Religionen."
Ideengeber
Beauftragter des Bürgermeisters
0421 361 49 55
helmut.hafner@sk.bremen.de
"Mir gefällt die Idee, Kreativbrücken zwischen den verscjiedenen Religionen zu bauen."
Stadtteilkoordinatorin
Transkulturelle Studien, Uni Bremen
In der Neuen Vahr
irina@stadtplan-der-religionen.de
"Ich bin überzeugt davon, daß die Religionen freundschaftlich miteinander umgehen können."
Projektkoordinatorin
Politikwissenschaften, Uni Bremen
0421 22 33 70 30
derya@stadtplan-der-religionen.de
"Ich mache bei dem Projekt mit, weil ich den interreligiösen Dialog mit Musik verbinden kann."
Stadtteilkoordinatorin
Kulturwissenschaften, Uni Bremen
In Tenever
sami@stadtplan-der-religionen.de
"Ich bin bei dem Projekt dabei, weil ich an die Idee glaube."
Assistentin
Germanistik, Uni Bremen
0421 22 33 70 30
hanna@stadtplan-der-religionen.de
"Der Kontakt mit den Jugendlichen ist mir am Projekt besonders wichtig."
Stadtteilkoordinator
Kulturwissenschaften, Uni Bremen
In Huchting
hueseyin@stadtplan-der-religionen.de
"Ich mache mein Praktikum beim Stadtplan der Religionen, weil ich etwas über den interreligiösen Dialog lernen möchte."
Praktikantin
Politikmanagement, Hochschule Bremen
0421 22 33 70 30
info@stadtplan-der-religionen.de
"Ich schaffe für Jugendliche einen Ort der Begegnung, und das vor dem Hintergrund der Religion!"
Stadtteilkoordinator
Politikmanagement, Hochschule Bremen
In Gröpelingen
buenyamin@stadtplan-der-religionen.de

Projektträger:
Netzwerk Zukunftsgestaltung
und seelische Gesundheit Bremen e.V.
Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms
„Initiative Demokratie stärken”.
Projektleiterinn
Politikwissenschaften, Uni Bremen
0421 22 33 70 3
derya@stadtplan-der-religionen.de
Wir bitten um etwas Geduld.
Wir bitten um etwas Geduld.